Improspiel

Dies ist die Übersetzung von Play Unsafe von Graham Walmsley.

In diesem Buch beschreibe ich, wie die Techniken, die ich beim Improvisationstheater gelernt habe, das Rollenspiel unterhaltsamer machen können. Das Ziel ist, sich beim Rollenspiel gut unterhalten zu fühlen. Bei der Erklärung von Stories, Ideen und Theorien geht es einzig darum, wie Rollenspiel noch mehr Spaß machen kann.

Am Anfang, im Kapitel Spielen, schildere ich, wie Rollenspiele häufig als Arbeit angesehen werden. Wenn wir weniger arbeiten, weniger planen, kann das Spiel besser werden.

Danach, im Kapitel Bauen, beschreibe ich, wie oft wir die Ideen unserer Mitspieler blockieren. Wenn wir die Einfälle aber annehmen und darauf aufbauen, ergeben sich neue Spielerlebnisse.

Im Kapitel Status stelle ich verschiedene Möglichkeiten vor, einen Charakter zu spielen. Mit Status-Techniken eröffnen sich mehr Möglichkeiten, um Könige, Bettler und die Leute dazwischen darzustellen.

Der wichtigste Teil des Buches ist allerdings Geschichten erzählen. Jedes Spiel, vom Dungeoncrawl bis hin zum griechischen Epos, handelt von einer Geschichte. Durch die Analyse von Geschichten zeige ich, wie man sie besser erzählen kann.

Im letzten Teil, Zusammenarbeit, geht es um das Zusammenspiel mit den Mitspielern. Wer gut mit anderen arbeiten kann, wer eine gute Show bieten kann und wer seine Mitspieler herausfordern kann, der belebt das Spielgeschehen.

Das Hörbuch wird von Achim Zien gesprochen, der auf seiner Website das Hörbuch und Hörbuch + PDF zum selben Preis wie hier anbietet.

PDF

5 €

auch .epub und .mobi als Download

Buch + PDF

10 €*

Taschenbuch, 86 Seiten, 14x21cm

Hörbuch

10 €

104 Minuten, .mp3 als Download

Hörbuch + PDF

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Komplett

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Taschenbuch, .mp3, .pdf, .epub und .mobi

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Ich verschicke die Dateien und Bücher persönlich, normalerweise innerhalb von 24 Stunden.

Reaktionen

„Den besten Rollenspieltipp der letzten Jahre habe ich von Graham Walmsley. Ein tolles Buch, das ich hiermit jedem Rollenspieler empfehle.“

Amel

„“Ein kurzer, günstiger und ziemlich brillanter Ratgeber zu Spieltechniken, die das Rollenspiel verbessern.“

Mr. Jack

Vorschau: Das Kapitel „Status“

Deutschsprachige Rezensionen

  • 1w6.orgAlles in allem ist »Improspiel« ein tolles kleines Buch, das einen Platz in jedem Rollenspielregal verdient hätte – allerdings nur ausgepackt und mindestens einmal gelesen. Es ist zu gut, um als reines Sammlerstück zu dienen.“
  • bucheibon.wordpress.com „Absolute Empfehlung für das kleine Buch. Es ist nicht teuer, gut übersetzt, weist auf Bereiche des Rollenspiels hin, die man zu leicht vergisst und liest sich auch noch gut (bzw. wird gut vorgelesen). Für Spielleiter ein Pflichtkauf.“
  • wuerfelheld.wordpress.com „Graham Walmsley hat mit diesem Buch einen simplen und doch sehr wichtigen Leitfaden erstellt der wesentlich zum Spielspaß beitragen kann.“
  • teilzeithelden.de „Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter klingt für viele sicher sehr nach Erzähl­spiel. Das trifft zumin­dest für die­ses Buch nicht zu. Ich selbst bin wahr­lich kein Erzähl­spie­ler und habe sowohl für meine Rolle als SL, wie auch als Spie­ler, viele wert­volle Tipps mit­ge­nom­men.“

Englischsprachige Rezensionen

  • Penultimate (englisch) „Quick summary: if you play tabletop RPGs, of whatever flavour, you need a copy of this book. It’s that good.“
  • RPG.net 1 (englisch)A short, cheap and quite, quite brilliant guide to a range of techniques that will make your game better.“
  • RPG.net 2 (englisch) „For players who care about improving their skills and their approach, this is a sweet little bit of reading.“
  • RPG.net 3 (englisch) „He gives you four solid theories for taking what you’re given by the players  and making it an actual conflict on the fly.“
  • RPGGeek.com (englisch)For those skipping to the end of the review: Highly Recommend for GMs. Recommended for Players.“

7 Gedanken zu „Improspiel

  1. Liebevoll geschrieben und genauso hingebungsvoll übersetzt!
    Der Schreibstil fesselt, obwohl es sich eigentlich um ein Sachbuch handelt, ab der ersten Seite.
    Ich denke, wer sein Rollenspiel oder das Leiten von Rollenspielen verbessern will, kann mit diesem Buch nichts falsch machen und sehr gute Anregungen finden.
    Bei einigen Passagen glaubte ich fast, dass der Autor mich/meinen SC beschreibt.
    Ich denke, dass ich einige Tipps und Tricks bei der diesjährigen Cthulhu-Con ausprobieren werde und sicherlich nicht schlechter spielen werde.

  2. Ich bin gestern endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen. Und ich bin sehr angetan! Viele Techniken möchte ich unbedingt ausprobieren. Sehr schön.

    Die Übersetzung finde ich übrigens sehr gelungen: Angenehm zu lesen, ohne das man über verunglückte Satzstellungen stolpert. Großes Lob dafür!

    Ich empfehle das Buch auf jeden fall weiter und werde wohl auch meine Spieler „zwingen“, mal reinzusehen😉

  3. So, im Urlaub endlich mal dazu gekommen es in Ruhe zu lesen.

    Zuerst zur Übersetzung:
    Ich kenne zwar das Original nicht, aber die Übersetzung scheint einwandfrei zu sein, es sind keine Rechtschreib- oder andere Fehler beim Lesen unangenehm aufgefallen.

    Zum Inhalt:
    Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, was den Inhalt angeht.
    Ich finde die Tips gut und sie entsprechen auch meiner eigene bevorzugten, lockeren Spielweise.
    Gerade meine aktuelle Savage Worlds – Kampagne arbeitet stark mit ähnlichen Ansätzen und wir haben einen heiden Spaß dabei.

    Allerdings ergiebt sich aus dem Text irgendwie implizit ein zu starker Allgemeingültigkeitsanspruch, einfach weil auf Ausnahmen nicht genug eingegangen wird.
    Der ganze Ansatz ist nämlich nur für bestimmte Spielertypen und Spielformen wirklich anwendbar.
    Nach Robert D. Laws z.B. würden die vorgestellten Spielweisen perfekt für „Schauspieler“ und „Geschichtenerzähler“ passen, denen die Geschichte bzw. das Ausspielen ihrer Figur über Konsistenz, Regeltreue und Hintergrundtreue und Entscheidungsfreiheit des Spielers geht.
    Andere Spieler haben aber damit ein Problem. Das Improspiel bringt nämlich, und das wird m.M. nach zu wenig herausgestellt, eine gewisse Willkürlichkeit mit sich.
    Ich kenne aus meinem Umfeld gleich mehrere Spieler, die eher gamistisch bzw. simulatorisch ausgerichtet sind und denen der im Buch vorgestellte Spielstil wohl jegliche Freude am Spiel rauben würde.
    Wie gesagt, das macht die beschriebenen Spielpraktiken und Tips nicht schlechter, es sollte einfach klarer dargestellt werden, dass sie nicht für jeden Spieler zum ultimativen Spielvergnügen führen.

    Das selbe gilt für die Art des Szenarios. Für aktionreiches, cineastisches Spiel sind die Ansätze perfekt. Aber für Intrigenspiele oder Detektiv-Szenarien wirds schwierig, weil sich der Spielleiter leicht in Widersprüchlichkeiten verfängt, wenn er zu viel improvisiert.
    Hier kann sehr gut mit einem Beziehungsnetz als Anker gegengesteuert werden, wie es z.B. im Malmsturm-Regelwerk sehr gut erklärt wird. Die Erklärung dieses Konzepts hätte einige Probleme mit Improspiel behoben und den Text besser abgerundet.

    Natürlich ist es durchaus möglich, dass der Author genau diesen speziellen Spieler- und Spielstil im Auge hatte, wie gesagt, es kam beim (ersten) Lesen einfach nicht so gut raus.

    Und was mir wirklich aufgestoßen ist, ist das Kapitel „Mache Dinge, die du nicht tun willst“. Bei manchen Spielern kann das wirklich schwerwiegende Probleme produztieren. Wenn jemand etwas absolut nicht will, dann macht er es nicht und weder der Spielleiter noch er selbst sollten ihn dazu zwingen. Konfrontation mit persönlichen Ängsten und Abneigungen ist eine Sache für eine Therapie aber nicht für ein Spiel.

    Alles in allem aber ein nettes Werk und die 5€ definitiv wert.

    • Heya aikar!

      Danke für deine Anmerkungen zu Improspiel! Es ist total klasse, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke vom Buch zu schildern.

  4. Pingback: Rezension: Improspiel « Einige Seiten des Buches Eibon

  5. Aikar: Wo und wie wird denn etwas geschrieben, dass andere Spielstile verhindert? Natürlich einen sich die Tipps besonders für einen bestimmten Spielstil, aber das lässt sich prima mit anderen Spielstilen kombinieren. Ich sehe da überhaupt keinen Hinderungsgrund. Man kann ja sogar Kämpfe je nach System gut improvisieren und so den Trainer gerecht werden. Auch die Begründung für Willkür sehee ich nirgends. So wie ich das Buch verstehe, halte ich deine These sogar für bar jeglicher Grundlage. Improvisation soll spontan auf die unteren der Spieler eingehen. Regelabhängige Dinge kann man immer noch mit den Regeln klären und z.B. Railroad, eine beliebte Willkür, ist das Gegenteil von Improvisation. Ich hab also echt keine Ahnung, was Du aus dem Buch liest. Vielleicht kannst Du das ja noch begründen.

  6. Pingback: Improvisieren mit DSA « Einige Seiten des Buches Eibon

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